Vereins Chronik

Laut Überlieferung wurde schon um 1900 in Goldegg zu besonderen Anlässen auf Pferden geschnalzt.
In den folgenden Jahren wurde dieser Brauch vom Bauernstand gepflegt und fortgesetzt.

 

Im Jahre 1984 wurde der Peitschenverein Goldegg vom 2014 verstorbenen Ehrenobmann Ludwig Wiesmann mit insgesamt 8 Mitgliedern gegründet.

In den Jahren von 1984 - 2017 wurde der Verein auf 50 aktive und 30 unterstützende Mitglieder aufgebaut.
Das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder beträgt 27 Jahre was zeigt, dass wir sehr viele junge Schnalzer in unserem Verein haben.

 

In den vergangenen 30 Jahren ist es dem Verein gelungen einige wichtige Veranstaltungen und Ausrückungen zu organisieren und aufzubauen. Dazu zählen unter anderem:

  •  Pferdesegnung im 2-Jahresrhythmus
  • 1990 den ersten Einheiger welcher seither auch alle zwei Jahre stattfindet
  • 1992 erstmalig in Goldegg das 12. Pinzgauer Pongauer Rupertischnalzen
  • 1999 und 2008 Großes Pferdefuhrwerke- und Gespannfahren um den Goldeggersee
  • Ausrückung bei der Herbstparade in Stadel Paura
  • 2009 und 2014 großes Jubiläumsfest zum 25- bzw. 30-jährigem Vereinsjubiläum

 

 

Die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte sind:

  • Der Gruppensieg beim Rupertischnalzen 2000 in Saalfelden
  • Die Gruppensiege beim Preisschnalzen auf Pferden um die Alpentrophäe 2009 in Altenmarkt, 2011 in Rußbach und 2013 in St.Johann womit wir bislang der einzige Verein sind der die Trophäe dreimal in Folge gewinnen konnte.

 

Seit 1997 ist Gratz Rupert Obmann des Vereins.

Unter seiner Führung , der Fahnenmutter Marianne Unterkirchner und der Goldegger Bauernschaft wurde 2001 eine Vereinsfahne und Vereinseigene Herreitgeschirre angeschafft.

2002 wurde die Vereinstracht durch einen Hut ergänzt, welcher auch beim Schnalzen getragen wird.

Solche Veranstaltungen und Investitionen sind nur durch eine gute Vereinskameradschaft sowie durch die hervorragende Unterstützung
der Pferdehalter möglich.

Ein Ziel für die Zukunft ist es die Vereinskameradschaft weiter zu pflegen, die Schnalzerjugend zu fördern und die traditionellen Veranstaltungen beizubehalten und vor allem das Schnalzerbrauchtum zu pflegen.